Über Uns

Team Ruby CupVon Links nach Rechts: Amaia, Leanka, Maxie, Julie und Eva.

„Wir sind davon überzeugt, dass alle Frauen nur das Beste verdienen. Lasst uns der Welt zeigen, was passiert, wenn wir uns zusammenschließen, um positivem Wandel eine Chance zu geben.“

Das Unternehmen

Ruby Cup ist ein international preisgekröntes sozialökonomisches Unternehmen, dass sich zum Ziel gesetzt hat, die Frauenhygiene von Mädchen und Frauen Weltweit zu verbessern. 

Werte
Wir verschreiben uns der finanziellen, sozialen und ökologischen Nachhaltigkeit. Wir wertschätzen Transparenz, Integrität und Vertrauen und glauben an die Bedeutung von Partnerschaften zum Erreichen unser Mission, da die beste Innovation aus einem inklusiven Ansatz entsteht. Das bedeutet, dass sich unser Unternehmen gemeinsam mit unseren Partnern stetig entwickelt. Dabei sollte auch dem Spaß an der Arbeit ein hoher Stellenwert zukommen.

Preise

Ruby Cup fördert die Gleichstellung von Mädchen in Schulen und wurde für das soziale Engagement mehrfach international ausgezeichnet:

  • Den Global Social Entrepreneurship Award der Washington University in Seattle (USA)
  • Venture Cup 2012 (Dänemark)
  • Sustainia100 Solution (global)
  • Finalist des Ben & Jerrys JoinOur Core Wettbewerbs 2012 (UK)
  • Silbermedallie des Future Impact Preises 2012 (Schweiz)
  • Nominiert für den deutschen Engagementpreis (2013)
  • Wilhelm Löhe Preis 2014 (Deutschland)

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Über Ruby Cup

Wer wir sind
Ruby Cup ist ein soziales Unternehmen, das im Jahr 2011 von Maxie Matthiessen, Veronica D’Souza und Julie Weigaard-Kjaer in Dänemark gegründet wurde. Heute arbeitet das Team in Berlin und Nairobi und ist durch eine Vielzahl an Partnerorganisationen zunehmend weltweit aktiv.

Das Produkt
Wir produzieren und verkaufen Ruby Cup. Ruby Cup ist eine gesunde, ökologische und günstige Alternativen zu Tampons und Binden. Mehr zu den Vorteilen gibt es hier.IMG_3732 copy

Menstruation in Entwicklungsländern
Weltweit ist Menstruation immer noch ein Tabu. In manchen Regionen ist es so wirkmächtig, dass Frauen vom gesellschaftlichen Alltag ausgeschlossen werden. Viele Frauen und Mädchen können sich Hygieneprodukte zudem nicht leisten. Mädchen bleiben in Folge dessen häufig der Schule fern.

Wie wir arbeiten
Wir arbeiten nach dem Prinzip „Buy One, Give One“. Wer einen Cup über den Onlineshop kauft, spendet einen an ein Mädchen in Afrika. Wir verteilen die Ruby Cups dort in Zusammenarbeit mit lokalen Organisationen, momentan vor allem in Kenia.

Was wir bewirken
Von vielen Ruby Cup-Besitzerinnen hören wir, wie viel angenehmer ihre Periode geworden ist. Vor allem Mädchen in Afrika erzählen uns, dass Ruby Cup ihr Leben positiv verändert hat, siehe hier. Ruby Cup bietet ihnen die Möglichkeit, dass sie sich für 10 Jahre keine Sorgen um ihre Menstruation machen müssen.

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Unsere Entstehungsgeschichte

Wie alles begann: Uni in Kopenhagen
Alles begann im Sommer 2005 in Dänemark. Die drei Gründerinnen – Maxie, Julie und Veronica – haben sich an der Copenhagen Business School kennengelernt und wurden zu Freundinnen, die der gemeinsame Wunsch einte, die Welt zu einem besseren Ort zu machen und die bestehenden Konzepte von Wirtschaft und Entwicklung auf die Probe zu stellen.

Profit und Gewinn mit Sinn
Sie entschieden sich, ein Unternehmen zu gründen, das auf die Lösung gesellschaftlicher Problemstellungen aus einer unternehmerischen Perspektive eingehen sollte. Ein Unternehmen, das beweist, dass die wirtschaftliche Zukunft neben einem Streben nach Profit vor allen Dingen in verantwortlichem Handeln und sozialer Innovation liegt. In diesem Ansatz sehen sie finanzielle Nachhaltigkeit, die Freiheit sich weiterzuentwickeln, neue Märkte zu erobern und die Chance, innovative Produkte und Dienstleistungen zu entwickeln.

Eine globale Lösung
Maxies Schwester hatte das erste Mal von Menstrual Cups (so heißen diese Frauenhygiene Produkte auf Englisch) und von all deren Vorteilen geschwärmt. Irgendwann haben die drei es dann selbst ausprobiert und waren beeindruckt – kein Auslaufen, keine Chemikalien, kein monatlicher Müll und kein Nachkaufen nötig! Sie fingen an zu überlegen: Wenn dieses Produkt eine bessere Alternative für uns ist, warum sollte das nicht auch für Mädchen in Entwicklungsländern gelten? 

Schlamm, Lumpen und Rinde
Sie waren so begeistert von der Idee, dass sie bis Juni 2011 die Produktion des Ruby Cups und Engagement in Kenia unter Dach und Fach hatten. Gerade in den ersten Wochen und Monaten bestand die Arbeit vor Ort in Kenia vor allem in Gesprächen mit Frauengruppen, Nichtregierungsorganisationen, Regierungsstellen und sogar Taxifahrern. Um mehr zu erfahren fragten die drei: Wie viel Geld würden Familien von ihrem Einkommen für eine solches Produkt bereit sein zu zahlen? Wie viel können sie überhaupt zahlen? Sie waren schockiert, als sie von den Alternativen hörten, zu denen Frauen in Kenia oft in ihrer Verzweiflung greifen, wenn sie sich nicht jeden Monat neue Binden oder Tampons leisten können: Papier, Rinde, Stofflumpen, Matratzenreste oder sogar Schlamm. Das Feedback, das sie bei den ersten Gesprächen erreichte, war nicht nur extrem positiv, sondern viele fragten auch direkt: „Wo können wir so etwas bekommen?“.

Aufklärung und Ausbildung
Ermutigt durch die positiven Rückmeldungen führten sie ihre Nachforschungen weiter und kamen zu der Erkenntnis, dass Bildung und in diesem Sinn Aufklärung und Ausbildung entscheidend sind, wenn es um die Nutzung von Sanitärprodukten geht. Frauen, mit denen sie gesprochen hatten, fragten alle möglichen Dinge über Menstruation – Fragen, die sie Zuhause oder in der Schule nicht beantwortet bekamen. Zum Beispiel: „Warum blute ich jeden Monat?“ oder „Wo kommt das Blut her?“ Daraus schlossen sie, dass sie einen umfassenden Ansatz entwickeln müssen und neben der Verteilung von Ruby Cup auch über Menstruationshygiene ausbilden müssen. Somit entwickelten sie Lehrmaterial, das auch Zeichnungen der weiblichen Anatomie beinhaltet und auch die Frage behandelt, wo Babys denn herkommen, und warum Frauen einmal im Monat bluten.

 

Euer Ruby Cup Team

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